Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Anmeldung zum Hundetraining

Die Anmeldung bzw. Terminvereinbarung für eine oder mehrere Trainingseinheiten – telefonisch, schriftlich oder persönlich – ist für beide Seiten verbindlich. Mit der Anmeldung bzw. Terminvereinbarung erkennt der Hundehalter die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.

2. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Preise. Die aktuellen Preise können der Website entnommen werden. Preis- und Terminänderungen sowie Irrtümer bleiben vorbehalten.

Eine Trainingsstunde dauert 60 Minuten und kostet 68,00 €. Sollte eine Trainingseinheit über die vereinbarten 60 Minuten hinausgehen, beispielsweise weil weitere Inhalte besprochen werden, werden je angefangene weitere 15 Minuten 15,00 € berechnet.

Bei Einzelstunden erfolgt die Bezahlung unmittelbar nach dem Trainingstermin in bar oder per Paypal.

Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

3. Absage von Trainingsstunden und Verspätungen

Vereinbarte Termine für Einzelstunden müssen spätestens 24 Stunden vor Trainingsbeginn abgesagt werden. Nicht oder nicht rechtzeitig abgesagte Trainingstermine werden vollständig berechnet.

Verspätungen des Hundehalters gehen zulasten der vereinbarten Trainingszeit und berechtigen weder zu einer Minderung der Vergütung noch zu einer Nachholung der versäumten Trainingszeit.

Bei gebuchten Trainingsblöcken (z. B. 4er- oder 6er-Blöcke) ist eine Erstattung oder Reduzierung des Gesamtpreises aufgrund geplanter Verhinderungen, Urlaub oder sonstiger persönlicher Termine des Hundehalters nicht möglich. Der volle Preis für den gebuchten Trainingsblock bzw. Kurs ist auch dann zu entrichten, wenn einzelne Trainingseinheiten vom Hundehalter nicht wahrgenommen werden können.

Bei Krankheit oder sonstiger Verhinderung des Trainers wird ein Ersatztermin angeboten.

4. Pflichten des Hundehalters

Der Hundehalter versichert, dass sein Hund behördlich angemeldet, ausreichend geimpft (Grundimmunisierung und Tollwut), entwurmt und haftpflichtversichert ist. Die Haftpflichtversicherung muss auch Schäden abdecken, die im Zusammenhang mit dem Hundetraining entstehen können.

Auf Verlangen sind vor Trainingsbeginn entsprechende Nachweise über die Haftpflichtversicherung sowie der Impfpass vorzulegen.

Der Hundehalter ist verpflichtet, vor Beginn des Trainings unaufgefordert, vollständig und wahrheitsgemäß über ansteckende Krankheiten, Parasitenbefall sowie bekannte Verhaltensauffälligkeiten des Hundes, insbesondere aggressives Verhalten, zu informieren.

Anweisungen zur sicheren Führung und Verwahrung des Hundes, beispielsweise die Verwendung von Leine oder Maulkorb, sind zu beachten. Bei Nichtbeachtung kann das Training abgebrochen werden. Die vereinbarte Vergütung bleibt in diesem Fall grundsätzlich bestehen.

Bei Trainingseinheiten außerhalb der Wohnung bzw. des eigenen Grundstücks hat der Hundehalter dafür Sorge zu tragen, dass Halsband, Brustgeschirr, Maulkorb und Leine – soweit jeweils erforderlich – funktionsfähig und für den Hund geeignet sind.

5. Trainingsorte

Das Training findet am Wohnsitz des Auftraggebers und/oder an anderen, vom Trainer als geeignet eingestuften Orten statt.

6. Mitwirkungspflicht und Trainingserfolg

Eine aktive Mitarbeit des Hundehalters ist wesentlicher Bestandteil des Trainings. Im Rahmen der Trainingseinheiten erhält der Hundehalter Handlungsempfehlungen und Übungen für einen artgerechten und gewaltfreien Umgang mit seinem Hund.

Der Trainingserfolg und mögliche Verhaltensänderungen sind unter anderem von der Individualität des Hundes, der regelmäßigen Mitarbeit des Hundehalters sowie der konsequenten und korrekten Durchführung der vermittelten Übungen abhängig.

Ein bestimmter oder vollständiger Trainingserfolg kann daher nicht garantiert werden.

Die im Training besprochenen Übungen und Vorgehensweisen sollten nicht ohne vorherige Rücksprache wesentlich verändert oder einzelne Bestandteile eigenmächtig ausgelassen werden. Bei Fragen oder notwendigen Anpassungen sollte Rücksprache mit dem Trainer gehalten werden.

7. Haftung

Die Teilnahme an den Trainingseinheiten erfolgt grundsätzlich in eigener Verantwortung.

Der Hundehalter haftet nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen für Schäden, die durch seinen Hund verursacht werden.

Auch während einer Trainingseinheit verbleiben Aufsicht, Führung und Verantwortung für den Hund grundsätzlich beim Hundehalter und werden nicht auf den Trainer übertragen. Dies gilt auch dann, wenn der Hundehalter auf Anweisung oder Empfehlung des Trainers handelt.

Für mitgebrachte Kinder tragen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten die Aufsichtsverantwortung.

8. Bild- und Tonaufnahmen

Im Rahmen des Hundetrainings können Bild- und Tonaufnahmen entstehen. Eine Verwendung solcher Aufnahmen zu Werbezwecken, beispielsweise auf der Website, in sozialen Medien oder auf Flyern, erfolgt mit entsprechender Zustimmung der betroffenen Personen.

Vom Hundehalter selbst während des Trainings angefertigte Bild- und Tonaufnahmen dürfen grundsätzlich für private Zwecke verwendet werden. Eine Veröffentlichung von Aufnahmen, auf denen der Trainer, andere Teilnehmer oder deren Hunde erkennbar sind, bedarf der vorherigen Zustimmung.

9. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im erforderlichen Umfang zur Durchführung und Abwicklung des Hundetrainings verarbeitet und vertraulich behandelt.

Weitere Informationen über Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die Rechte der betroffenen Personen sind der Datenschutzerklärung auf dieser Website zu entnehmen.